Kryotherapie

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Kryotherapie

Häufige orthopädische Indikationen:

  • akute Verletzung mit Schwellung und Hämatom
  • Muskelzerrung und Muskelfaserriss
  • Muskel-Sehnen-Ansatz-Reizung
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Schleimbeutelentzündung
  • Entzündungsschub von Gelenken bei Verschleiß (aktivierte Arthrose)
  • Entzündungsschub von Gelenken bei Rheuma
  • vor Injektionen, z.B. bei Spritzenangst!

Die Kryotherapie (Kältetherapie) beschreibt die Absenkung der Gewebetemperatur durch die Entnahme von Wärme aus dem Körper. Im Rahmen der "neuroreflektorischen hyperbaren Kälteschocktherapie" mit medizinischem Kohlenstoffdioxid (CO2) wird dabei die Hauttemperatur innerhalb kurzer Zeit und zeitlich begrenzt auf 0° - 4°C gesenkt. Mit dem bei uns eingesetzen "Cryolight"-Gerät wird das flüssige CO2 mit einem Druck von 0,3bar auf die Haut gesprüht und kann somit einen zusätzlich mechanischen, anregenden Effekt auf das behandelte Gewebe erzeugen.

Durch den Thermoschock können folgende Wirkungen erzielt werden:

1. Analgetische Wirkung: Die für die Schmerzübertragung verantwortlichen Nozizeptoren und Schmerz-Nervenfasern werden bei 0° bis 4°C nahezu blockiert, was zu einer umgehenden Schmerzreduktion führen kann und für 2-3 Stunden anhalten kann.

2. Antiphlogistitische Wirkung: Bei Verletzungen und Entzündungen werden Entzündungsbotenstoffe freigesetzt, die per se Schmerzen und zusätzlich eine Schwellung durch Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe verursachen können. Die Kryotherapie und der mechanische Gasdruck können die Funktion und Durchlässigkeit der Gefäßmembranen normalisieren, wodurch die Entzündungsbotenstoffe sowie die ausgetretene Gewebsflüssigkeit wieder aufgenommen und abtransportiert werden können.

3. Vasomotorische Wirkung: Vasomotorik beutet "die Bewegung der (Blut- und Lymph)gefäße betreffend". Durch den oben genannten Kälte- und Druckeffekt des flüssigen CO2 werden die Lymphpumpen im lymphatischen Gefäßsystem aktiviert. So kann ein abschwellender, antiödematöser Effekt entstehen, der bis zu 20 Minuten nach der Therapie anhalten kann. Durch die Vasokonstriktion (Gefäßverengung) der Blutgefäße können Schwellungen und Hämatome reduziert werden.

4. Neurologische Wirkung: Durch die Kryotherapie kommt es zu einer Relaxation (Entspannung) der dicken Muskelfasern.

 

In der Regel werden, je nach Bedarf, 5-8 Behandlungen durchgeführt.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für diese schonende Therapieform leider nicht.

 

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass  in allen auf dieser Webseite angebotenen Leistungen selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung von Krankheitszuständen liegt, ein Heilversprechen wird nicht abgegeben.

*Bildquelle: Kröner Medical